deutschsprachige Menschen aus aller Welt treffen sich im D/s-Zirkel
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Soweit die Wissenschaft. Es wird der autoritäre Führungsstil einseitig bevorzugt. Natürlich macht sich ein strenger Herr lächerlich, läßt er plötzlich die Zügel schleifen...Aber bevorzugt er von vornherein den kooperativen Führungsstil, definiert er seine Stellung nicht über Angst, sondern über Vertrauen, scheint das besser zu sein.
Theoretische Betrachtungen dieser Art bilden sicher die Grundlage, die zu verlassen man sich gut überlegen sollte. Und doch gibt es für alles auch Ausnahemn der Regel, Mischformen zwischen zwei Polen und vieles andere mehr, für das klare - und daher einfache - Verhaltensregeln fehlen.
Und eben dafür - da also, wo man den Boden des sicheren "richtig" oder "falsch" verlassen muß, ist die Verantwortung, das verantwortliche Handeln gefordert.
"Being a kajira is something between being married and being in the army."
Daraus ergibt sich, daß es fast zwangsläufig bei allen Begegnungen zwischen Menschen zu einer Positionierung kommt, die einer Verhältnisbildung "auf exakter Augenhöhe" nur selten mal entspricht.Es besteht also sehr schnell in allen Interaktionen - überspitzt dargestellt - ein "oben" und ein "unten"
Und für beide gilt, daß nicht nur das System aus Befehl und Gehorsam trägt, sondern vor allem die Fürsorgepflicht des "Vorgesetzten" den langfristigen Bestand ausmacht, und daher integraler Bestandteil seiner Führungsverantwortung ist.
Autoritär führende Herren konzentrieren alle Entscheidungsbefugnisse auf die eigene Person. Sie verlangen von ihrer Sklavin völlige Unterwerfung. Die Tätigkeiten der Sklavin werden genau geplant und streng kontrolliert. Dabei wird Perfektion angestrebt.Sie erhält nur Ausführungsanweisungen. Zweifel äußern gilt schon als Ungehorsam. Konflikte werden unterdrückt. Fehler werden mit Züchtigung, Tadel oder Beschämung geahndet. Der Ablauf komplexer Tätigkeiten wird schrittweise angeordnet, so dass die nachfolgenden Schritte ihr fast immer ungewiss bleiben.Durch die sichtbare Überlegenheit des Herrn entwickelt sich entweder ein untertäniger Gehorsam oder passiver Widerstand. Diesen gilt es im Keim zu erkennen und durch Züchtigung zu unterbinden (s.o. Angst).Anleitung der Sklavin im Tagesablauf schafft Abhängigkeit, Unterwürfigkeit und Fügsamkeit. Unter diesen Bedingungen wird die Sklavin keine Eigeninitiative entfalten. Der Herr muss weitere Anleitungen geben. So bleibt die Entscheidungsgewalt in seinen Händen!
Eine Herr/sklavin-Beziehung kann ich gut mit einer autoritären Vater-Tochter-Beziehung, oder falsch: einer manipulierenden Vater-Tochter-Beziehung vorstellen. Mal zärtlich, mal streng, immer auf Linie halten und sie dahin führen, wo man sie hin haben will. Ruhig viel loben, aber auch zur Ordnung rufen, wenn der Weg verlassen zu werden droht.
Leider ist zu viel zusammen gekommen, so, dass ich im Einzelnen gar nicht darauf eingehen kann.
armer Herr, der vor lauter Führung nie dazu kommt, auch mal zu entspannen und sich ganz_normal bedienen zu lassen.
Lg inesdie sich freuen würde, wenn die sklavin hier nicht als naives, dummes Wesen dargestellt wird, was man so leicht und plump manipulieren könnte. ... und die hofft, dass es auch noch sklavinnen gibt, die von sich aus, oder weil_sie_submissiv und devot sind, dienen und gehorchen.
Zum autoritären Führungsstil hat Gerrit vor kurzem über das Brechen der Persönlichkeit der Sklavin und dem Aufbau einer neuen, genehmen Persönlichkeitsstruktur sinniert. Da hatte ich beim Lesen sofort die Assoziation einer Militärakademie. Dort werden junge Männer und Frauen so weit auseinander genommen, bis sie marionettenhaft funktionieren. Dann werden ihnen neue Ideale einoktriniert.
Keine Sorge, wir kommen nicht zu kurz.
Zitat von: in-es-die sich freuen würde, wenn die sklavin hier nicht als naives, dummes Wesen dargestellt wird, was man so leicht und plump manipulieren könnte. Ersteres habe ich nirgendwo hier gelesen. Warum Du es dennoch rausgehört hast, kannst nur Du wissen.
die sich freuen würde, wenn die sklavin hier nicht als naives, dummes Wesen dargestellt wird, was man so leicht und plump manipulieren könnte.
Es liegt mir am Herzen und ich freue mich, daß sich darüber auch mal ein Gespräch entwickeln unter denen, die´s denn letztlich auch tun wollen.